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Stille Retter
"Menschen
retten Menschen während der NS- Zeit und der Besatzung"

„Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt“
…aus dem Talmud
Internationale
Konferenz in Eupen
Während
der größte Teil der deutschen Bevölkerung in der NS-Zeit aktiv das Regime
unterstützte oder sich zumindest willenlos unterordnete und anpasste, gab es
doch eine Minderheit von Menschen, die sich etwa aus politischer, religiöser
oder humanistischer Überzeugung dem Menschen verachtenden System entgegensetzte.
Eine wichtige Form des Widerstandes gegen das Unrechtsregime war der Versuch,
verfolgte Menschen in Sicherheit zu bringen um Menschenleben zu retten.
Mehr noch
als auf Nazi-Deutschland trifft das hier gesagte auf die unterdrückte
Bevölkerung in den von Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten oder
abhängigen Ländern zu. Oftmals war es hier auch die patriotische Überzeugung,
der Wille dem Besatzer zu schaden, der dazu führte, das Menschen andere
Menschen retteten.
Solchen
Persönlichkeiten soll beispielhaft auf zwei Tagungen und durch verschiedene Darstellungsformen
– Zeitzeugenberichte, Referate, Lesungen, Exkursionen etc. - gedacht werden. Im
Mittelpunkt der Betrachtung werden hierbei nicht aus der Zeitgeschichte
bekannte Persönlichkeiten stehen, sondern einfache, zumeist unbekannte
Menschen, „stille Retter“, die uneigennützig und ohne Rücksichtnahme auf ihr
eigenes Leben anderen geholfen haben. Die Beschäftigung mit diesen Menschen zeigt, dass Zivilcourage
auch unter unglaublichen Bedingungen möglich war und ist.
Die Tagung fand vom 1. – 4. April 2009 in Eupen statt
Dabei standen die Schicksale von Menschen unterschiedlicher
gesellschaftlicher, staatlicher und religiöser Herkunft aus Westeuropa im
Mittelpunkt der Erörterung. Berichtet wurd aus und über die Länder Niederlande,
Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz und Österreich/Ungarn.
Getragen wurde diese Veranstaltung vom Exil-P.E.N. und der
Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. GrenzGeschichte
DG war für die inhaltliche Konzeption zuständig. 
Hier das ausführliche Programm
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